Intel Smart Response Technology

Intel SRT kombiniert die Kapazität einer HDD mit der Geschwindigkeit einer SSD indem über ein Software Layer Daten auf der SSD für schnelleren Zugriff zwischengespeichert werden.

Kontroller & Konfiguration

Um SRT zu benutzen muss der AHCI SATA Storage Controller in RAID mode konfiguriert sein. Die Disks werden einzeln als Volume bereitgestellt. SRT funktioniert nicht mit Harddisk welche zusätzlich über PCI Karten angeschlossen wurden.

Betriebmodus

Enhanced Mode ist ähnlich wie der write-trough Modus. Daten werden auf SSD und HDD geschrieben, gelesen wird von SSD.

Maximized Performance Mode entspricht dem write-back Modus. Daten werden auf SSD geschrieben aber nicht auf die HDD. Daten werden von der SSD nur entfernt wenn unbedingt nötig. Dadurch dass nicht mehr alle Daten auf der HDD vorliegen, ist das Risiko von Datenverlust etwas höher. Hat eine der beiden Komponenten (SSD, HDD, SRT Software) einen Fehler wird die Wiederherstellung von Daten schwierig.


Solid State Drives – Kompromisse

Je mehr Schreibvorgänge oder je kleiner die Kapazität, desto mehr P/E cycles (Program-Erase) werden benötigt um die SSD aufzuräumen und Platz für weitere Daten freizugeben. Caching mit einer SSD verringert deshalb die Lebenszeit.

Die SSD Kapazität sollte aufgrund der Arbeitslast, Anforderungen and die Ausdauer und Systenkonfiguration angepasst werden. Die SSD Cachegrösse ist nicht an “hard and fast rules” gebunden, aber ein guter erster Ansatz ist 4x die Menge des Arbeitsspeichers im System.

Hybrid Hard Drives (HHD’s), oder auch Solid State Hard Drives (SSHD) genannt, sind Festplatten mit integriertem NAND array und firmware, welche keine Änderungen as OS Software erfordern. Diese Festplatten sind nicht gleich effizient wie Software, welche User- und File-System Bewusstsein hat.




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Neue AMD Mainboards mit 140W

Es wird wohl immer brutaler mit dem Stromverbrauch und der Leistung welche die Hersteller erzielen wollen.

UEFI Firmware
Die neuen Mainboards werden gleich mit UEFI Firmware ausgeliefert, das klassische BIOS geht also auch seinem Ende zu. Mit UEFI können auch GPT Formatierte Festplatten gebootet werden. Bulldozer und Llano CPUs können dann auch erstmals mit 8GB UDIMMs umgehen, bei vier Steckplätzen enspricht das dann 32GB! Ein Modul kostet im Moment halt einfach um die 1000$.

AM3+ Fassung, 32nm Fertigung
Das Power Design der Mainboards wird von den Hersteller gleich auch 140W ausgelegt. Auf folgenden Bildern sieht mann auch dass dies gut sichtbare Auswirkungen auf die Kühlung verschiedener Komponenten hat:

Auszug von Heise.de
Die Mainboards mit der CPU-Fassung AM3+ für die ebenfalls in 32 nm Strukturgröße gefertigten FX-Prozessoren mit Bulldozer-Kern ähneln stark ihren Vorgängern mit Chipsätzen der 800er-Serie. Die Northbridges 990FX, 990X und 970 kommunizieren mit der CPU nun per Hypertransport 3.1 mit bis zu 6,4 Gigatransfers pro Sekunde (HT 3.0: 5,2 GT/s). Darüber hinaus unterstützen sie die I/O-Virtualisierung mit IOMMU. [Update:]Die Boardhersteller geben die maximale Thermal Design Power mit 140 Watt an. AMD wird diesen Wert bei den Bulldozer-CPUs aber vermutlich nicht ausschöpfen, sondern CPUs in den gebräuchlicheren TDP-Klassen 95 Watt und 125 Watt anbieten.[/Update] Seit April lizenziert Nvidia die Multi-GPU-Technik SLI auch für Mainboards mit AMD-Chipsatz, wovon die Board-Hersteller insbesondere bei den teuren 990FX-Modellen regen Gebrauch machen.

Quelle: http://heise.de/-1254441