HP EG Spezialisten Roundtable

Eine Zusammenfassung der HP News aus meiner Perspektive. Die Informationen stammen vom 09.09.2014 am EG Spezialisten Roundtable von HP in Dübendorf.

Kündigung der Partnerschaft mit ITRIS & co.

Anscheinend ist der Anteil an Kunden die sich für “günstigere” Wartung von Alternativanbietern wie ITRIS, TechnoGroup, CityComp und akibia interessierten nun so hoch, dass HP ihnen die Partnerschaft per 1. August 2014 gekündigt hat. Was bedeutet das nun für uns und unsere Kunden?

ITRIS & co…

  • …erhalten keine Unterstützung mehr von HP
  • … können keine OPG’s mehr eingeben
  • … dürfen nicht mehr an HP Hardware “rumschrauben”, weil sonst Garantie erlischt!

Den letzten Punkt finde ich am besten, doch ob sich jemand darum schert? HP hat nun im Gegenzug ein Angebot namens “Swiss Premium Service”, das kostet etwas mehr als der übliche Support, aber der Kunde hat folgende Vorteile:

  • HP Schweiz Mitarbeiter nimmt Anfrage entgegen
  • Inspektion vor Ort durch lokale CH Techniker
  • Zugeteilter Hardware Techniker für den Kunden

3PAR Update

Beim 3PAR gibts keine sensationellen Neuerungen, deshalb hier nur eine Aufzählung:

  • 7400 (4-node) erhält eine Garantierte Verfügbarkeit von 99,9999%
  • 7200 (2-node) kann bei über 200’000 IOPS noch eine Latency von 1ms liefern
  • bei “get thin / stay thin” spricht HP nun von garantierten 50% Platzgewinn
  • 7450 (2-node) Flash Array mit commercial SSDs und Dedup kostet gleich viel wie (ein 7400 mit) Fast Class Disks
  • es sind unabhängige Storage Vergleiche von DCIG, Gartner und InfoWorld verfügbar

Hi-Speed Dedup

In einem kurzen Video wurde noch gezeigt, wie ein 7450 Flash Array mit SSD’s und Dedup unter vSphere eine VM klont. VAAI haben sie bewusst vorher ausgeschaltet, damit der Traffic über den Host läuft. Die VM wurde ziemlich schnell kopiert und auf dem Array wurde kein zusätzlicher Speicherplatz verbraucht (da Dedup).

Converged Networks

Eigentlich nicht mein Gebiet, aber ich konnte fast nicht weghören: Gemäss HP sollen bald alle Top-of-the-Rack Switches Converged FCoE Switches sein.

  • bald sind 40GBit/s Switches erhältlich, das soll nicht viel mehr als 10GBit/s kosten
  • wenn FC über Ethernet transportiert wird sind Jumbo Frames erforderlich: FC Pakete sind 2112 byte gross, ein IP Paket maximal 1500 byte
  • HP FCoE Komponenten arbeiten deshalb alle automatisch mit Jumbo Frames
  • Im Ethernet Protokoll dürfen Pakete verworfen werden, bei FibreChannel wird erwartet dass Pakete am Ziel ankommen; um hier bei FCoE entgegen zu wirken ist der Einsatz von “priority based Link Level Flow Control” nötig
  • Storage Spezialisten wollen jeweils zwei unabhängige SAN’s aufbauen, Netzwerk Spezialisten verbinden die Switches üblicherweise mit IRF; bei FCoE kann FC deshalb vom IRF ausgeschlossen werden
  • FCoE konsumiert weniger Server Ressourcen als iSCSI oder NFS (aktuelle Alternativen zu FCoE)

Mein Fazit zu FCoE: so lange das nicht enorm günstiger ist im Einkauf überwiegen die Vorteile einer getrennten Infrastruktur:

  • dedizierte 8GBit/s SAN Performance und 10GBit/s Netzwerk durch eigene, getrennte Hardware
  • im Netzwerk werden öfters Änderungen gemacht, im SAN sehr selten; Fehlerquote durch Konfigurationsänderungen steigt

Nebenbei habe ich mir noch Gründe, die gegen den Einsatz von iSCSI sprechen notiert:

  • iSCSI Storage Pakete laufen über Ethernet, werden damit nicht garantiert übermittelt (packet drop)
  • iSCSI fordert mehr Server Ressourcen als andere Protokolle

Cloud Transformation & HP Software

Jedes Mal gibts auch ein paar Sessions, welche im technischen Alltag eher weniger interessant 🙂 Ich habe mir folgendes mitgenommen:

  • HP hat eigene Cloud: hpcloud.com
  • HP CloudSystem und HP Helion sind Produkte für/mit OpenStack
  • HP ist 6. grösster Softwarehersteller der Welt
  • HP investiert 10 Milliarden Dollar in Softwareentwicklung

Mission ProLiant Server 3×3

Die Überschrift für den Vortrag war ein Code (3×3) für die neue Generation 9 der ProLiant Server. HP hat diese erst am Vortag weltweit bekanntgegeben.

News in kürze:

  • Es geht wieder zurück zu den DL160 und DL180 Modellen:
    • DL360e = DL160
    • DL380e = DL180
  • Ende Jahr kommen zusätzlich DL60 und DL80 Modelle (mehr Infos gabs nicht)
  • Neu: DL180 und DL380 Server haben dieselben Prozessoren
  • DL380 kann 24+2 SFF Disks (zwei Disks auf Rückseite)
  • ML350 kann 48 SFF Disks an der Front aufnehmen, HP preist ihn als prädestiniert für VSA Storage
  • jeder ProLiant besitzt eine Free StoreVirtual VSA Lizenz
  • Neu: FlexSlot Power Supplys & PowerSupplys mit integrierter Batterie als mini-USV für 60 Sekunden
  • iLo Federation: ein iLo kann mehrere Server verwalten
  • Statt RAID Controller Batterie gibts jetzt eine Lithium Batterie für den ganzen Server; diese kann mehrere Komponenten wie RAID Controller, nvRAM und PCI Slots speisen
  • 4GB nvRAM war bei Gen8 schon dabei, weil 1GB davon immer unbenutzt blieb kann dieses bei Gen9 nun als ESX boot Partition verwendet werden (via BIOS aktivierbar)
  • RAM Riegel gibts nur noch 8GB, 16GB, 24GB, 32GB und später noch grössere
  • Low Voltage und UDIMM wurden abgeschafft, aktuelles RAM nutzt tiefere Voltzahlen als Low Voltage
  • der UID Button erhält neue Funktionen:
    • durch drücken am ausgeschalteten Server erscheint via VGA ein Health Summary
    • mit 5 Sekunden drücken kann die iLo neu gestartet werden
    • mit 10 Sekunden drücken kann die iLo resetted werden
  • die DL360/DL380 können onboard jetzt 8x 1GBit/s
  • damit wird der DL360 mit zusätzlich drei freien PCI Slots der neue virtualization Host

HP OneView

Ab Dezember wird HP OneView als Basic Edition kostenlos verfügbar sein, mit dem Ziel den HP SIM zu ersetzen. Die Basic Edition kann Monitoring und Alerting.

Verfügbarkeit von Gen8 Servern

Die Generation 9 ist ab Oktober 2014 lieferbar, die Gen8v2 Server können noch bis September 2015 bestellt werden.

 

MSA VAAI Setup

If you want to benefit from VAAI, you need a actual Firmware Revision and make your ESXi aware, you’re using a P2000 Storage that is able to talk with him.

Newer / Modern Storage devices also like the actual MSA 2040 Storage are automatically recognized by a ESXi Server and tested for VAAI compatibility. P2000 was not able to communicate with VAAI, but HP has now built in that code into latest firmware revisions – VMware didn’t.

Here’s a quick guide how to enable ESXi to recognize P2000 as a VAAI device.

Setup

  • Download the VAAI files for ESX here at HP.com or from my Dropbox folder here
  • Upload File “hp_vaaip_p2000_offline-bundle-210.zip” to vmfs datastore
  • Connect to host using ssh
  • mv /vmfs/volumes/[uploadvolume]/hp_vaaip_p2000_offline-bundle-210.zip /var/log/vmware

The path /var/log/vmware is hard coded in the zip file, you must use this path…

  • cd /var/log/vmware
  • esxcli storage core claimrule list -c VAAI

vaai1

  • esxcli software vib install -d hp_vaaip_p2000_offline-bundle-210.zip

vaai2

  • esxcli storage core claimrule list -c VAAI

vaai3