IBM Arbeitskultur

Beim persönliche Gespräch mit einem IBM Mitarbeiter habe ich die Unternehmenskultur angesprochen. Der Verkäufer begann ausführlich zu erzählen.

IBM lebt ein amerikanisches Bewertungsmodell, jeder Mitarbeiter wird stets bewertet in einer Skala von 1 (beste) bis 4 (schlecht), wobei zwischen Stufen möglich sind: 1,2+,2,3+, etc.

Durch dieses Verfahren ist ein steter Wettbewerb unter den Mitarbeitern aktiv, jeder will der Beste sein. Die Kader erhalten Limiten wie viele dass in der Gruppe mit Note 1 oder 2 sein dürfen. Mitarbeiter wollen natürlich zu den wenigen gehören. Werden irgendwann mal Leute entlassen weil z.B. ein Projekt zu Ende geht, sind es oft Leute der Bewertung 4 und 3. welche Entlassen werden. Mit der Note 4 können man sowieso “gleich eine neue Stelle suchen”.

Bemerkenswert sind auch die Home-Arbeitsplätze, bei 500 Angestellten arbeitet die Hälfte zu Hause. Ein solcher Mitarbeiter kann dann zwar im Grossraumbüro trotzdem arbeiten kommen, aber seine Parkkarte wird z.B. nach 30 Stunden pro Woche gesperrt da nicht genügend Plätze da wären.

IBM VMware Veranstaltung

Datenbank konfig von Emmener Firma empfohlene Diskkonfig:

dddd|dddd|dddd|...
 R5   R5   R10
Sys  DBF  LOG

Legende:
d=Disk, R5=Raid5, R10=Raid10
Sys=System Disk, DBF=Data Files Disk, LOG=Log Disk

Auch mehrere Systeme auf 1 Host möglich wenn:

  • genögend RAM vorhanden
  • keine CPU’s mehrfach benutzt werden müssen (je Server 2 Stück)

Hyper-V hat ab mehr als 1 Gast OS einbussen von 40% Leistung je Gast, VMware büsst nur 20% ein; sagt IBM.

SAP on VMware Training: AD310 (SAP Kurs); siehe auch SAP Videos on Youtube.

Performance_Tests

  • SAPS Werte z.B. 46’000 bei 8×4 Core
  • SAP SD Standard Application Benchmark
  • IBM Rational Performance tester

www.ibm.com/redbooks

Transactional Workload für DB’s, ex. 50GB

Online Transaction Processing (OLTP)

  • kleine SQL Abfragen auf welche innert einer Sekunde reagiert werden kann
  • viele gleichzeitige Sessions
  • Beispiele: ATM, sale terminal, Tel. sales etc.

Bei solchen DB’s kann erwartet werden

  • Reaktion auf Query innert 2sek
  • Diskplatz muss mit 3x DB Grösse gerechnet werden (index, temp)

Enterprise Ressource Plannung (ERP)

  • komplexe DB mit tausenden Tabellen
  • somit komplexe DB Abfragen im Alltag
  • grosse Anzahl Transaktionen gemischt aus OLTP + OLAP

Hier kann erwartet werden:

  • fünffacher Diskplatz wie DB grösse
  • Antwortzeiten kleiner 4sek

Data Warehouse (DWH)

  • braucht sechs weitere DB’s, somit kann der Plattenplatz mit zehn multipliziert und verdreifacht werden (x*3*10)

Zu erwartende Fakten

  • Antwortzeiten 1h – 1 Woche

Online Analytical Processing (OLAP)

  • multidimensionale oder aggregated views der DAten, multidimensional = cube
  • meist für analytische Fragen wie “welche Region hat die meisten Verkäufe”
  • typischerweise arbeiten auf einer solchen DB wenige Benutzer
  • viele komplexe SQL Statements

Somit kann erwartet werden:

  • fünffache DB Grösse als Diskspace
  • 20-50 Users
  • Antwortzeiten <20sek
  • grosse Abfragen max 15min

Reporting

  • ähnliche wie OLTP, enthält aber die ausgewerteten Daten der OLTP-DB
  • Beispiel: eine DB enthält Werte von vielen Sensoren, mit Reporting werden die Auswertungen gefahren wie Analyse des Gesamtstatus, Probleme welche Reaktion erfordern oder Spot’s und Peaks in den Daten aufzeigen

Hier ist zu beachten:

  • dreifache DB Grösse = Diskplatz
  • einer bis 40 User
  • Reaktionszeiten je nach Natur des Reports, bis zu acht Stunden und mehr